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Green Switch

Eine Lunge. Ein Planet. Eine gemeinsame Verantwortung.

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  • Bild: AdobeStock
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Kinder und Erwachsene weltweit leben bereits heute mit Asthma oder COPD – Tendenz stark steigend. Bis 2050 wird sich ihre Prävalenz voraussichtlich mehr als verdoppeln. Entsprechend hoch sind bereits heute die gesundheitlichen und ökonomischen Folgen, die in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen werden.

Atemwegs­erkrankungen wie Asthma und COPD betreffen jeweils über drei Millionen Menschen in Deutschland.

Quelle: Gesundheitsatlas AOK, 2024 

Beide Erkran­kungen führen zu Atemnot, Husten und Einschrän­kungen im Alltag – unterscheiden sich jedoch im Verlauf, in den Auslösern und in der Variabilität der Symptome.

Klima­wandel ver­ändert die Belastung für Menschen mit Asthma und COPD, etwa durch Hitze­perioden, ver­änderte Pollen­belastung und Luftschad­stoffe. 

Quelle: RKI – Klimawandel und Gesundheit

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der deutschen Treibhaus­emmissionen verursacht das Gesundheits­system. Es verbraucht erheblich mehr Ressourcen als früher. 

Das Gesundheitssystem ist Teil der Lösung und Teil des Problems.

Eine Problemeinordnung

  • Bild: ORION Pharma GmbH

Das Gesund­heits­system nimmt eine doppelte Rolle ein: Es behandelt die Folgen der Klima­krise und trägt zugleich zu ihr bei.

Inhalative Therapien werden in Deutschland bei mehreren Millionen Menschen mit Asthma und COPD eingesetzt. Asthma betrifft mehr als 8 % und COPD mehr als 5 % der Bevölkerung.

Quelle: DEGAM-Patienteninformation "Klimabewusste Verordnung von Inhalativa" Bild: Mit KI erstellt.

  • Bild: Bild mit KI erstellt

Ziel ist nicht die Wahl zwischen Gesundheit und Nachhaltigkeit, sondern die Verbindung beider Perspektiven.

  • Bild: Bild mit KI erstellt

Viele heute genutzte Dosier­aerosole ent­halten Treibmittel.

Diese haben hohes Treibhauspotenzial und belasten die Umwelt. 

Bild: Mit KI erstellt.

  • Bild: Bild mit KI erstellt

Pulver­inhalatoren kommen ohne Treibmittel aus.

Klima- und ressourcen­bezogene Aspekte spielen in Ausbildung und Regulierung bisher eine untergeordnete Rolle, sodass Unterschiede zwischen Inhalations­systemen nicht immer ausreichend bekannt sind.

  • Bild: ORION Pharma GmbH
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der Inhalatoren in Schweden sind Pulverinhalatoren.

Das zeigt: Andere Versorgungs­muster sind möglich.

Quelle: Janson et al. 2020 in Thorax.bmj.com

  • Bild: ORION Pharma GmbH

Regulatorische Veränderungen bei Treibgasen könnten die Verfügbarkeit bestimmter Inhalations­systeme künftig beeinflussen. 

Dies erhöht die Bedeutung frühzeitiger Versorgungs­planung, Schulung und alternativer Therapie­optionen.

Quelle: Umweltbundesamt - EU-Verordnung über fluorierte Treibhausgase



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Politische Forderungen

Wir engagieren uns im Aktionsbündnis "Patient:innenfreundliche und klimabewusste Verordnung von Inhalativa bei chronisch obstruktiven Atemwegs- und Lungenerkrankungen".
  • Video: Video mit KI erstellt

Regelmäßig tauschen wir uns mit Stakeholdern des Gesundheits­systems bei einem Round Table zu diesem Thema aus und identifizieren politische Ansätze und Forderungen.

Unsere politischen Forderungen folgen vier Leitlinien: Patientenwohl, Wirt­schaft­lichkeit, Klima­schutz und Resilienz. Gemeinsam zeigen sie, wie nachhaltige Atemwegs­therapie bessere Versorgung, effizientere Strukturen, mehr Versorgungs­sicherheit und messbaren Klima­schutz verbinden kann.

Hintergrund-Video: Mit KI animiert.

  • Video: Video mit KI erstellt

Patientenwohl

Konsequente Umsetzung der S2K Leitlinie Klima­bewusste Verordnung von Inhalativa – Schulungen flächen­deckend ausbauen und vergüten – Apotheken in ihrer Beratungs­funktion stärken



  • Video: Video mit KI erstellt

Wirtschaftlichkeit

Rabattverträge stärker an Versorgungs- und Struktur­kriterien ausrichten – Austauschbarkeit von Darreichungsformen ermöglichen – Prävention und Früherkennung stärken



  • Video: Video mit KI erstellt

Klimaschutz

Klimafaktor bei Erstattungs­entscheidungen berücksichtigen – Ressourcen­schonung im SGB V verankern – Übergangs­fristen für klima­schädliche Treibgase verkürzen



  • Video: Video mit KI erstellt

Resilienz

Lieferketten diversifizieren und absichern – Europäische Produktions­kapazitäten stärken – Versorgungssicherheit strukturell verankern



  • Video: Video mit KI erstellt

Der Klimawandel kann Auswirkungen auf das Krankheits­geschehen haben. Gleichzeitig wird diskutiert, wie Versorgungs­ansätze gestaltet werden können, die sowohl eine gute Krankheits­kontrolle als auch einen bewussten Umgang mit Ressourcen unterstützen können.

Damit ergeben sich auch gesund­heits­politische Ansatz­punkte für die Weiter­ent­wicklung von Versorgungs­strukturen.

  • Video: Video mit KI erstellt

Der nach­haltige Behandlungspfad

Versorgungsqualität und definierte Aspekte des Ressourceneinsatzes entlang des gesamten Behandlungspfads von der Diagnose bis zur langfristigen Kontrolle.





Diagnose & Erstversorgung

Eine frühe Diagnose ist entscheidend für den weiteren Krankheitsverlauf und den effizienten Einsatz von Ressourcen.
  • Bild: Bild mit KI erstellt

Verzögerungen in der Diagnose­erstellung gehen häufig mit einer schlechteren Krankheits­kontrolle einher. 

Sie bedeuten höheren Belastung für Patientinnen und Patienten und führen zu ineffizienten Abläufen.

Bild: Mit KI erstellt.

  • Bild: Bild mit KI erstellt

Koordinierte Behandlungs­pfade haben eine zentrale Bedeu­tung. 

Sie tragen dazu bei, die Versorgung sektor­übergreifend besser zu vernetzen und unnötige Doppel­untersuchungen zu vermeiden.

  • Bild: Bild mit KI erstellt

Unsere Forderungen

Patientenwohl

Versorgungs­pfade weiter­entwickeln

Strukturierte Behandlungs­pfade helfen, die Versor­gung stärker an den Bedürfnissen der Patienten auszurichten. 

Wirtschaftlichkeit

Prävention und Früherkennung stärken 

Frühzeitige Diagnosen und gezielte Prävention verbessern die Krankheits­kontrolle, vermeiden unnötige Folge­behand­lungen und entlasten das Gesundheits­system nachhaltig.



  • Bild: Bild mit KI erstellt

Schulungen & Befähigung

Ein wesentlicher Hebel für eine bessere Versorgung: die korrekte Anwendung von Inhalatoren. Anwendungsfehler sind jedoch weit verbreitet.
  • Bild: Bild mit KI erstellt

Bis zu

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der Patienten nutzen Studien zufolge Inhala­tions­therapien fehler­haft.

Quelle: Chrystyn et al. 2017 in primary respiratory care medicine

Bild: Mit KI erstellt.

  • Bild: Bild mit KI erstellt

Studien zeigen aber auch: Gezielte Schu­lungs­maßnahmen können diese Quote signifikant verbessern.

Strukturierte Schulungs­programme können die Versorgungs­qualität erhöhen, gleichzeitig akute Verschlechterungen sowie damit verbundene Notfälle zu reduzieren.

Quellen: Asthma: el Awaisheh et al. 2022 in Dovepress; COPD: Huang et al. 2024 in JMIR Publications

  • Bild: Bild mit KI erstellt

Unsere Forderung

Patientenwohl

Schulungen regelhaft vergüten und vereinfachen

Gute Therapie beginnt mit der richtigen Anwendung. Wer sein Inhalations­system richtig nutzt, erzielt bessere Therapie­ergebnisse und vermeidet unnötige Komplikationen. 



  • Bild: Bild mit KI erstellt

Therapie & Inhalatoren

Dosieraerosole oder Pulverinhalatoren: Bei sachgerechter Anwendung gelten beide Optionen in vielen Fällen als therapeutisch vergleichbar.
  • Bild: Bild mit KI erstellt

Die individuelle Eignung und die korrekte Anwendung spielen eine zentrale Rolle.

Internationale Erfahrungen zeigen aber: Die Nutzung von Inhalations­systemen unterscheiden sich zwi­schen Ländern erheblich. 

Bild: Mit KI erstellt.

  • Bild: Bild mit KI erstellt

In Schweden etwa wird ein hoher Anteil an Pulverinhalatoren eingesetzt.

Die Wahl des Inhalations­systems beeinflusst nicht nur die Therapie, sondern wirkt sich auch auf Umwelt­aspekte aus, etwa in Form von Treibhaus­gasemissionen entlang des Lebens­zyklus einzelner Produkte.

Unsere Forderungen

Patientenwohl

S2k-Leitlinie konsequent umsetzen

Einheitliche und leitliniengerechte Therapie­entschei­dungen verbessern die Versorgungs­qualität und schaffen Orientierung für Ärzte und Patienten. 

Klimaschutz

Klima­faktor bei Entschei­dungen zur Kosten­übernahme berück­sichtigen 

Nachhaltigkeit sollte als Teil der Wirtschaftlichkeit in gesundheits­politische Entscheidungen einfließen.



Apotheke & Versorgung

Apotheken könnten in Zukunft stärker zur leitliniengerechten und ressourcenschonenden Versorgung beitragen. Dafür müssten ihre Handlungsspielräume erweitert und Rabattverträge differenzierter ausgestaltet werden. 
  • Bild: ORION Pharma GmbH

In der Versorgung stehen unter­schiedliche Therapie­optionen zur Verfügung.  

Diese können sich hinsicht­lich ihrer Eigen­schaften entlang klinischer, struktu­reller und potenziell auch umwelt­bezogener Aspekte unterscheiden. 

  • Bild: ORION Pharma GmbH

Diese Unter­schie­de sind im der­zeitigen Versor­gungs­system nur begrenzt ab­bild­bar.   

Das hat zur Folge, dass Apotheken häufig nur eingeschränkte Möglich­keiten haben, solche Faktoren bei der Abgabe zu berücksichtigen.

  • Bild: ORION Pharma GmbH

Unsere Forderungen

Klimaschutz

Klima­freundliche Alternativen schneller prio­risieren

Verfügbare emissions­ärmere Therapieoptionen sollten schneller eingesetzt und gefördert werden.

Wirtschaftlichkeit

Austausch­barkeit von Dar­rei­chungs­formen ermög­lichen 

Nachhaltigkeit sollte als Teil der Wirtschaftlichkeit in gesundheitspolitische Entscheidungen einfließen.



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Prävention & Digitalisierung

Präventive Ansätze spielen eine wichtige Rolle für eine stabile Versorgung und einen effizienten Umgang mit Versorgungs­ressourcen. Digitale Anwendungen können hier unterstützen.
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Eine bessere Kon­trolle kann dazu beitragen, akute Verschlech­terungen (Exa­zerb­ationen) zu vermeiden.

In der Praxis zeigen sich weiterhin Defizite in der Vernetzung relevanter Akteure und Systeme. Fehlende Schnittstellen und uneinheitliche Strukturen können zu ineffizienten Abläufen und Informationsverlusten beitragen.

  • Bild: Tima Miroshnichenko - pexels.com

Digitale Lösungen wie Symptom­tracker oder Monitoring‑Apps könnten frühere Intervention ermöglichen.

Dabei kommt den regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich des Datenschutzes und der Interoperabilität, eine zentrale Bedeutung zu.

  • Bild: Tima Miroshnichenko - pexels.com

Unsere Forderung

Patientenwohl

Digitale Anwendungen sicher und interoperabel integrieren

Digitale Anwendungen können helfen, Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und die Therapie besser zu begleiten.



  • Bild: Tima Miroshnichenko - pexels.com

Systemische Rahmenbedingungen

Viele der relevanten Maßnahmen sind grundsätzlich bekannt. In der praktischen Umsetzung werden die flächendeckende und konsistente Anwendung durch drei zentrale Hürden erschwert.
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Vergütung

Schulungen werden nicht überall ausreichend vergütet

Bild: Mit KI erstellt.

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Rabattverträge

Rabattverträge bilden zusätzliche Kriterien bislang nur begrenzt ab

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Datennutzung

Daten können zu selten sektorenübergreifend genutzt werden.

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Unsere Forderungen

Wirtschaftlichkeit

Rabattverträge stärker an den Versorgungs- und Strukturkriterien ausrichten

Rabattverträge bilden zusätzliche Kriterien, etwa im Hinblick auf produkt­spezifische Eigenschaften oder Versorgungsaspekte, bislang nur eingeschränkt ab.



Austausch­barkeit von Darrei­chungs­formen ermöglichen 

Medizinisch geeignete Alternativen sollen unkompliziert genutzt werden können – ohne zusätzliche Kosten oder Bürokratie.



  • Bild: Bild mit KI erstellt

Versorgungs­sicherheit und Resilienz

Internationale Krisen zeigen, wie wichtig robuste Produktions- und Lieferstrukturen sind. Wie können Produktionskapazitäten in Europa weiterentwickelt und strukturell unterstützt werden?

Bestehende Abhängig­keiten können die kontinuierliche Versorgung mit Arzneimitteln beeinträchtigen.

Insbesondere die regionale Verfügbarkeit von Produktions­kapazitäten sowie eine Diversifizierung von Bezugsquellen werden als mögliche Ansatzpunkte betrachtet, um Abhängig­keiten zu reduzieren und die Resilienz des Systems zu erhöhen.

Unsere Forderungen

Resilienz

Robuste Lieferketten sichern

Versorgungssicherheit entsteht durch starke und widerstandsfähige Liefer­strukturen. Sie gewähr­leisten die zuverlässige Verfügbarkeit wichtiger Arzneimittel – auch in Krisenzeiten.



Europäische Produktions- und Innovations­kapazitäten fördern 

Mehr Produktion und Forschung in Europa stärken Versorgungs­sicherheit und Zukunfts­fähigkeit.



Jetzt die Weichen für eine nachhaltige Atemwegsversorgung stellen.

Eine moderne Atemwegsversorgung zielt darauf ab, Patientensicherheit und Versorgungsqualität konsequent in den Mittelpunkt zu stellen und kann dabei - soweit fachlich sinnvoll und belastbar belegbar - auch einzelne umweltbezogene Aspekte berücksichtigen. Das Aktionsbündnis beschreibt hierfür einen strukturierten Rahmen.

Orion Pharma beteiligt sich an der fachlichen Weiter­entwicklung des Behandlungs­pfades, indem wir uns mit Gesundheits­politik, Forschungs­instituten, einem Verbund zur Versorgungs­forschung und anderen Beteiligten des Gesundheits­systems austauschen. Wir kooperieren mit Anbietern digitaler Lösungen, damit den Patienten bei der optimalen Anwendung unserer Produkte geholfen wird.

Aussagen zu möglichen umwelt­bezogenen Wirkungen werden dabei kontextbezogen und nur auf Grundlage nachvoll­ziehbarer und prüffähiger Daten getroffen.

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Patientenwohl

Versorgungs­pfade weiter­entwickeln

Strukturierte Behandlungs­pfade helfen, die Versor­gung stärker an den Bedürfnissen der Patienten auszurichten.

Nicht die grund­sätzliche Möglichkeit steht im Fokus, sondern die kon­kreten Rahmen­bedingungen, die eine breite Umsetzung begünstigen.

Gestalten Sie die Rahmen­bedingungen mit uns.



Kontakt

Volker Albers

Medical Science Liaison Manager